Digital Signage Content erstellen: Tools, Templates und Tipps

Content ist King – auch bei Digital Signage

Die beste Hardware und Software nützt nichts ohne ansprechende Inhalte. Doch professionelle Content-Erstellung muss nicht teuer sein. Wir zeigen Ihnen die besten Tools und Vorlagen für Digital-Signage-Inhalte.

Integrierte CMS-Editoren

Die meisten Digital-Signage-Plattformen bieten eingebaute Content-Editoren:

BrightAuthor:connected: Leistungsfähiger Editor mit Zonen-Layout, Interaktions-Events und HTML5-Widget-Support. Ideal für komplexe Präsentationen mit Touch-Interaktion.

ConnectSignage Editor: Drag-and-Drop-Editor mit über 100 fertigen Templates. Besonders stark bei schneller Content-Erstellung ohne Design-Kenntnisse.

Canva: Nicht speziell für Digital Signage, aber durch die Vielzahl an Vorlagen und die einfache Bedienung eine beliebte Wahl. Canva-Designs lassen sich als Bild oder Video exportieren und in jedes CMS importieren.

Professionelle Design-Tools

Adobe Creative Suite: Photoshop, After Effects und Premiere Pro sind der Goldstandard für hochwertige Inhalte. Erfordert Design-Expertise, liefert aber die besten Ergebnisse für anspruchsvolle Installationen.

Figma: Kollaboratives Design-Tool, ideal für Teams. HTML5-Export für interaktive Inhalte möglich.

Template-Quellen

Fertige Digital-Signage-Templates sparen Zeit und Geld. Achten Sie auf die richtige Auflösung (1920x1080 für Full HD, 3840x2160 für 4K) und das passende Seitenverhältnis (16:9 Landscape oder 9:16 Portrait).

Content-Typen und ihre Wirkung

Statische Bilder: Einfach zu erstellen, geringe Dateigröße. Ideal für Speisekarten, Wegweiser, Informationsdisplays.

Videos: Höchste Aufmerksamkeit, aber aufwändiger in der Produktion. Empfehlung: Kurze Loops (15-30 Sekunden) für maximale Wirkung.

HTML5-Widgets: Dynamische Inhalte wie Wetter, News-Ticker, Social-Media-Feeds. Aktualisieren sich automatisch.

Datengetriebene Inhalte: Preise, Verfügbarkeiten, KPIs aus Ihren Systemen in Echtzeit anzeigen. Erfordert API-Integration.

5 Tipps für effektive Inhalte

1. Weniger ist mehr – maximal 3 Informationen pro Screen.
2. Große Schrift – Text muss aus 3 Metern Entfernung lesbar sein.
3. Kontrastreiche Farben – besonders in hellen Umgebungen.
4. Bewegung einsetzen – aber dezent, nicht ablenkend.
5. Inhalte regelmäßig aktualisieren – veraltete Screens wirken unprofessionell.